134. Robert Magnus


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Sohn des Robert Otto Magnus Gotthard v. Freymann (Nr. 89) und dessen Gattin zweiter Ehe Marie v. Lesedon, geboren am 2. Dezember 1859 zu Quellenhof.

Er widmete sich dem landwirtschaftlichen Berufe. Als Wirtschaftsinspektor des Gutes Waimel auf Dagö vermählte er sich am 8. Januar 1889 mit Emeline Johanna Pauline Haeks. Er trat sodann in den Dienst der Livländischen Ritterschaft als Beamter des Katasteramts. Als während des Krieges der Sitz des Livländischen Landratscollegiums von Riga nach Dorpat verlegt war, hatte auch Robert Otto Magnus Gotthard hier seinen Wohnsitz genommen. Beim Vormarsch der deutschen Truppen wurde er im Januar 1918 in Dorpat verhaftet und nebst zahlreicher Gesinnungsgenossen nach Krasnojarsk in Sibirien verschleppt. Durch den Frieden von Brest-Litowsk (3. März 1918) und auf nachdrückliche Forderung der deutschen Regierung von dort befreit, kehrte er nach Riga zurück, um seinen Dienst wieder aufzunehmen, den er jedoch im bereits im November desselben Jahres aufgeben mußte, als in Folge des Zusammenbruchs Deutschlands und Abzugs der deutschen Truppen auch Livland und die Livländische Ritterschaft dem bolschewistischen und nationalistischen Andrang erlagen. Im Jahre 1921 nach Reval berufen, starb er hier bald.

Seiner Ehe mit Emeline Johanna Pauline Haek sind folgende Kinder entsprossen:


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