16. Gerdrutha Elisabeth*


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Tochter des Carl Otto v. Freymann (Nr. 2) aus zweiter Ehe, geboren 1704.

Am 19. Dezember 1720 verheiratete sie sich mit Karl v. Grotthuss auf Meselau (Kreis Wenden, Kirchspiel Lunern), welcher Ehe drei Kinder entsprossen. Nach dem am 14. Februar 1724 erfolgten Ableben ihres Gatten Karl v. Grotthuss fiel Meselau Gerdrutha Elisabeth, ihren drei unmündigen Kindern und dem Bruder ihres verstorbenen Mannes, Magnus v. Grotthuss, zu, die es dann noch im selben Jahre an Dietrich v. Oettingen verkauften. In zweiter Ehe vermählte sich Gerdrutha Elisabeth 1725 mit dem Major Israel v. Wulf. Dieser war als schwedischer Capitain in russische Kriegsgefangenschaft geraten und in Kasom interniert worden. Nach Befreiung aus der Gefangenschaft hatte Peter der Große ihn zum Präses des Reichsjustizcollegiums ernannt, aus welchem Amte Israel v. Wulf jedoch krankheitshalber schon bald seinen Abschied nahm.

Nach seiner Heirat mit Gerdrutha Elisabeth ließ er sich wieder in Livland nieder und erwarb 1726 das Gut Nötkenshof vom Generalmajor Reinhold v. Freymann (Nr. 6), das er dann jedoch noch im selben Jahre dem Sekretären Franz Saemmerhust überließ. Am 23. September 1746 wurde Gerdrutha Elisabeth zum zweiten Mal Witwe.


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