179. Adeline*


001 - 002 - 014 - 043 - 061 - 088 - 130 - 179
Tochter des Karl Arthur v. Freymann (Nr. 130) und seiner Gattin Elisabeth (Ilse) Müller, geboren am 25. Mai (7. Juni) in Dresden, Zwillingsschwester von Arthur Albert v. Freymann (Nr. 178).

Nachdem sie ihre Schulbildung in Dresden erhalten, stand sie dort einige Jahre im Berufsleben und heiratete dann am 25. Juni 1931 den Rechtsanwalt in Dresden Heinrich Herrschel. Zuvor lernte sie über ihren Bruder Arthur (Nr. 178) in Davos Alexander Fürst zu Dohna-Schlobitten kennen, mit dem sie ein Briefwechsel bis ans Lebensende verband und dem sie in späten Jahren gestand, daß er ihre große Liebe gewesen sei1. Heinrich Herrschel ist am 30. Dezember 1886 in Zwickau in Sachsen als elftes Kind des Bergwerksbesitzer Ernst Herrschel und seiner Gattin Lina Ebert geboren. Nachdem er seine Schulbildung im Annenrealgymnasium in Dresden erhalten und am selben Gymnasium das Abiturientenexamen 1906 bestanden, studierte er in Leipzig Medizin, dann bis Kriegsausbruch Rechtswissenschaft. In Leipzig war er im Corps Saxonia aktiv. Bei Kriegsausbruch trat er am 4. August 1914 als Kriegsfreiwilliger in das Königlich Sächsische Ulanenregiment 17 zu Oschatz ein. Im Mai 1915 wurde er Leutnant der Reserve in diesem Regiment.

Im Jahre 1921 bestand er das Assessorexamen und ist seit dem 1. Januar 1922 als Rechtsanwalt und seit dem 1. Januar 1923 gleichzeitig als Notar in Dresden tätig.

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1 Quelle: "Erinnerungen eines alten Ostpreußen" von Alexander Fürst zu Dohna-Schlobitten, erschienen im Siedler Verlag


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