209. Alexei*


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Sohn des Nikolai v. Freymann (Nr. 172) und seiner Gattin Anastasia Petrow, geboren am 21. Februar 1884, griechisch-orthodoxen Bekenntnisses.

Nachdem er anfangs das Gymnasium in Kigen, dann in Wilna besucht hatte, bezog er die Universität Moskau zum Studium der Medizin, das er jedoch wegen mangelnder Mittel bereits nach einem Jahr abbrechen mußte. Er fand dann am 1. Juni 1906 am Radzivil-Zollamt (in Wolhynien) Anstellung und wurde von dort am 1. August 1908 an das Nowoselitsche- Zollamt (am Prut) übergeführt. Am 16. Juli 1909 wurde er zum Aufseher des Übergangspunktes Kilva (Persische Grenze) ernannt, nach kurzer Zeit aber an das Astara-Zollamt (Persische Grenze) übergeführt. Hier erkrankte er an der Malaria und mußte deswegen um Versetzung nachsuchen. Am 1. Januar 1913 erfolgte seine Überführung an das Windausche- Zollamt.

Am 28. Oktober 1909 heiratete er Julie Schtscherbak, geboren am 14. Mai 1889 als Tochter des Zollbeamten Jakob Schtscherbak, griechisch-orthodoxen Bekenntnisses. Dieser Ehe ist eine Tochter entsprossen,

Er und seine Familie sind seit dem 1. Weltkrieg in Rußland verschollen.


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