76. Hermann Jacob


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Sohn des Otto Reinhold v. Freymann (Nr. 55) und seiner Gattin erster Ehe Juliane (Julie) Jacobine v. Stackelberg, geboren am 16. Juni 1791.

Er verlor seine Mutter schon 1795. Als sein Vater sich in zweiter Ehe mit Ernestine Elisabeth v. Freymann geb. v. Freymann - der Witwe seines ältesten Bruders Carl Ludwig Friedrich v. Freymann (Nr. 53) auf Alt-Nursie - verheiratete, verkaufte er sein Gut Igast und zog nach Alt-Nursie, wo seine Söhne gemeinsam mit den Vettern eine frohe Jugendzeit verlebten. Der Obhut eines Hauslehrers, des rationalistischen Kandidaten der Theologie, Gnuechtel anvertraut, bewohnten die Knaben ein besonderes Häuschen auf der Alt-Nursischen Pferdekoppel, wo die freien Stunden zu kühnen Ritten und ähnlichen Übungen benutzt wurden. Seine militärische Ausbildung erhielt Hermann Jacob gleich seinen Brüdern Rudolph Friedrich Ludwig (Nr. 72), Karl Otto Friedrich (Nr. 74) und Georg Gustav (Nr. 75) im St. Petersburger II. Cadettencorps (damals vereinigte Ingenieur- und Artillerieschule). Nach Absolvierung derselben wurde er dem Tourdischen Grenadierregiment zugezählt, in dessen Verband er als Leutnant in den Freiheitskriegen gegen Napoleon mitkämpfte. Nach dem Kriege verblieb er im Militärdienst und starb als Generalmajor kinderlos am 19. Juli 1865 in Wenden. Er war mit Pulchesia Bibery, einer Moldauerin, verheiratet.


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